„Ab sofort sind wir Reselling-Partner von AccuKnox und bieten Ihnen damit KI-Sicherheit mit AccuKnox aus einer Hand: KI-Anwendungen sichtbar machen, absichern und im Betrieb überwachen. Einführung und Betreuung übernehmen wir.“
Fast jedes Unternehmen nutzt inzwischen KI, oft an mehreren Stellen gleichzeitig. Mitarbeitende fragen ChatGPT im Browser, in Microsoft 365 läuft der Copilot, und die Entwicklung testet gerade ein eigenes Sprachmodell. Die IT-Sicherheit kennt davon meistens nur einen Teil.
Dieses Muster kennen wir seit 25 Jahren. Früher ging es um Linux-Server, von denen keiner wusste. Heute geht es um KI-Integrationen, die keiner freigegeben hat. Die Lehre ist die gleiche geblieben: Was man nicht sieht, kann man nicht schützen.
Die KI selbst ist dabei nicht das Problem. Das Problem sind fehlende Grenzen. Wer darf was fragen? Welche Daten darf ein Modell sehen? Und was darf ein KI-Agent tun, ohne dass jemand draufschaut?
Schatten-KI, Prompt Injection & Co.: Was bei KI anders ist
Firewall, Virenschutz und Patchmanagement schützen Server, Netze und Anwendungen. Bei KI kommt eine neue Angriffsfläche dazu: die Interaktion mit dem Modell selbst. Vier Risiken begegnen uns dabei immer wieder:
- Datenabfluss. Kundendaten, Passwörter oder interne Dokumente werden in Prompts kopiert. Oder das Modell gibt sie in seinen Antworten preis.
- Schatten-KI. KI steckt in SaaS-Tools, Plugins und Integrationen, die nie jemand geprüft hat.
- Prompt Injection. Über Eingaben oder präparierte Dokumente landen Anweisungen im Modell, die dort nichts zu suchen haben.
- Agenten mit zu vielen Rechten. KI-Agenten greifen über Schnittstellen auf Datenbanken und Systeme zu, und zwar oft mit deutlich mehr Rechten, als sie brauchen.
Dazu kommen der EU AI Act und NIS2. Beide verlangen, dass Sie wissen, welche Systeme Sie einsetzen, und dass Sie sie im Griff haben.
Was KI-Sicherheit mit AccuKnox bedeutet
KI sichtbar machen. AI-SPM erfasst laufend alle Modelle, Notebooks, Pipelines und Agenten in Ihren Cloud- und On-Prem-Umgebungen, von Azure AI Foundry über Bedrock bis zur lokalen Ollama-Instanz. AI-DR zeigt zusätzlich, wo KI in SaaS-Tools steckt, etwa als Copilot, Plugin oder Drittanbieter-Integration. Was nicht freigegeben ist, wird markiert.
Prompts kontrollieren. Die Prompt Firewall prüft Eingaben und Antworten von Sprachmodellen. Sie wehrt Prompt Injection und Jailbreaks ab und erkennt personenbezogene Daten, API-Keys und Zugangsdaten. Je nach Regel wird protokolliert, gewarnt, geschwärzt oder blockiert. Für die alltägliche Nutzung von ChatGPT und Claude gibt es ein Browser-Plugin für Chrome, Edge und Firefox, das sich zentral per Intune verteilen lässt. Eigene KI-Anwendungen und Copilot-Studio-Agenten binden Sie direkt an.
Angriffe erkennen. AI-DR wertet Cloud-Logs und Laufzeitdaten aus und schlägt Alarm, wenn Modell-Endpunkte öffentlich erreichbar werden, Rechte ausgeweitet werden oder Agenten sich ungewöhnlich verhalten. Auf Wunsch reagiert AI-DR auch automatisch.
Schwachstellen finden. Automatisiertes Red Teaming greift Ihre Modelle laufend an: Prompt Injection, Jailbreaks, Halluzinationen, toxische Inhalte, unsicherer generierter Code.
Compliance nachweisen. Befunde werden automatisch NIST AI RMF, EU AI Act, ISO 42001, OWASP LLM Top 10, MITRE ATLAS und weiteren Frameworks zugeordnet. KI-Systeme lassen sich nach den Risikoklassen des AI Act einstufen. Damit haben Sie Nachweise für Audits, ohne Tabellen von Hand zu pflegen.
KI-Agenten absichern: Grenzen im Kernel
Das Herzstück stammt aus der Open-Source-Welt. KubeArmor, ein Projekt der Cloud Native Computing Foundation, setzt Richtlinien direkt im Linux-Kernel durch, mit eBPF und Linux Security Modules wie AppArmor, SELinux oder BPF-LSM. Unerlaubte Prozesse, Dateizugriffe und Netzwerkverbindungen werden blockiert und nicht bloß gemeldet. Für KI-Agenten bedeutet das: Jeder Werkzeug- oder API-Aufruf wird vor der Ausführung gegen die Richtlinie geprüft, und ein Agent kann nur das tun, was er tun soll.
Linux und Kernel-Härtung machen wir seit 2001. Container und Kubernetes betreiben wir selbst und bei unseren Kunden, als Red Hat Premier Business Partner und ISO-27001-zertifiziertes Unternehmen. Wir wissen also, wie solche Richtlinien in produktiven Umgebungen aussehen müssen, damit sie schützen, ohne den Betrieb lahmzulegen.
Ihre Daten, Ihre Entscheidung
Auch Datenhoheit gehört für uns zur KI-Sicherheit: AccuKnox läuft als SaaS, in Ihrer eigenen Cloud, On-Premises oder komplett abgeschottet (air-gapped). Plattform und Richtlinien sind dabei überall dieselben. Sie entscheiden, wo Ihre Daten bleiben, und genau so verstehen wir digitale Wahlfreiheit.
Weil AccuKnox eine vollständige CNAPP ist, endet der Schutz nicht bei der KI. Container, Kubernetes, VMs und Cloud-Umgebungen sichern Sie mit derselben Plattform ab.
Erst sehen, dann schützen
KI bringt dem Mittelstand echte Vorteile, solange klar ist, was sie darf und was nicht. KI-Sicherheit mit AccuKnox beginnt deshalb mit einem Gespräch: Wo setzen Sie KI heute ein, welche Daten berührt sie, und wo drückt der Schuh? Danach wissen Sie, ob und wie AccuKnox bei Ihnen Sinn macht. Das Erstgespräch ist unverbindlich und kostet Sie nichts außer etwas Zeit.
Quellen