Schwierige Zeiten erfordern entsprechende Maßnahmen. Vermutlich denken Sie sich nun: „Jetzt kommt jeder und hat plötzlich Lösungen zum Anbinden von Home Offices“.

Sicher gibt es dazu sehr viele Herangehensweisen. Dennoch sollten wir uns heute nicht beirren lassen. Die Sicherheit der Kollegen, aber auch der Unternehmen, steht heute an vorderster Front. Wir wollen die Kolleginnen und Kollegen vor dem Corona-Virus schützen, aber das Leben muss dennoch weiter gehen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen möglichst gering zu halten. Eine sehr gute Maßnahme zur Minimierung des Risikos ist es, soweit möglich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Home Office arbeiten zu lassen. Dieser Zugriff muss aber auch sicher im Sinne der IT gestaltet sein, denn sonst ist den Cyberkriminellen Tür und Tor geöffnet. Also sollten Sie bitte nicht blindlings Ports öffnen. Je nach Umgebung kann man auf bestehende Tools setzen. Prüfen Sie doch bitte, ob Ihre Firewall VPN (Virtual Private Network) ermöglicht.

VPN am Beispiel Sophos:

In den Firewalls ist VPN mit eingebaut. Über die Base-Lizenz für die XG und die Network-Protection der SG ist dieses auch nutzbar. Neben SSL-VPN gibt es auch den IPSec basierenden Sophos Connect Client. Somit können Sie Geräte (Notebooks) vorbereitet an Mitarbeiter ausgeben.

Link: https://community.sophos.com/kb/en-us/133109

Remote Sessions mit NoMachine:

Teilweise gibt es auch schon Lieferprobleme bei Notebooks, da bereits viele mit Anmarsch der Corona-Krise aufgekauft wurden und die Lager daher ziemlich leer sind. Mittels NoMachine können Sie Kollegen und Kolleginnen von ihrem eigenen Rechner zu Hause sicher anbinden. Also unter dem Motto: „Bring Your Own Device“ (BYOD). Über das verschlüsselte SSH-Protokoll oder HTTPS kann (auch über dünne) Leitungen RDP, X-Windows oder physikalische Displays verbindungsoptimiert übertragen werden. Es werden keine Daten „nach Hause geschickt“, sondern nur Daten abgebildet. Zugriffe lassen sich entsprechend vom lokalen Rechner unterbinden. Für den einfachen Einstieg steht das HTML5 Portal zur Verfügung. Damit muss der Mitarbeiter einfach nur eine Webseite öffnen. Im Unternehmen bedarf es einer Instanz, die den Dienst zur Verfügung stellt. Bei Bedarf können auch Audio (Softphones), Drucker, USB und Netzwerkfreigaben eingerichtet werden.

Link: https://www.nomachine.com/de

 

Beide Möglichkeiten lassen die Einrichtung remote aus der Ferne zu, wir müssen dazu nicht vor Ort sein.

Kommen Sie auf uns zu, wir helfen Ihnen gerne bei der Lösungssuche. Es gibt sicher auch noch andere Ansätze, die Ihnen die aktuelle Situation erleichtern.

Bleiben Sie gesund!

Webinare zum Thema von Sophos

Sophos bietet Webinare zum Thema an, zu denen Sie herzlich eingeladen sind:

  • Sicheres Homeoffice in Zeiten des Coronavirus
    Termin:  Fr, 20. März 2020, 14:00 – 15:00 Uhr   |  Zur Anmeldung
  • Phishing-Attacken – So schützen Sie sich vor Coronavirus-Phishing-Mails und Co.
    Termin:
    Di, 24. März 2020, 11:00 – 12:00 Uhr    |  Zur Anmeldung 

Über den Autor:

Sebastian Scheuring

Sebastian Scheuring

Sebastian Scheuring war der erste feste Technikmitarbeiter, als die bitbone AG 2001 gegründet wurde. Er wurde schnell mit der technischen Leitung betraut und ist seit 2004 Mitglied im Vorstand. Drei Jahre später umfasste seine Verantwortung als Vorstand nicht mehr nur den technischen Bereich, dennoch hat er den Fokus in die Technik nie verloren. Sein Herz schlägt besonders für die IT-Security, als auch für die Linux Infrastruktur-Technologien.

Haben Sie Fragen?

Wir sind für Sie da, auch unter den aktuellen Umständen.

Für schnelle Hilfe rufen Sie uns an: 0931 250993-12

Oder schreiben Sie uns eine E-Mail:

← zurück