Abb. 1: CPU-Auslastung vor und nach dem Upgrade von der checkmk Community Edition auf die Enterprise Edition

Unter Monitoring kann man viele Aspekte eines Unternehmens sehen – von betriebswirtschaftlichen Zahlen bis hin zur Überwachung der IT Infrastruktur. Letzteres ist seit vielen Jahren ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Angefangen beim Klassiker Nagios, über ICINGA, sind wir bei checkmk angekommen. Erfahrungen konnten wir in unserer Umgebung sowie bei einigen Kundenumgebungen schon seit einiger Zeit mit der Community Edition sammeln. Seit kurzem bieten wir neben der Unterstützung der freien Version auch die Enterprise Edition an, die mit einem eigenen Kern und einigen Mehrwerten aufwarten kann. Der Kern der Community Edition basiert auf Nagios, während die Enterprise Edition über eine eigene Architektur verfügt, was das ganze System deutlich beschleunigt [siehe Abb. 1]. Außerdem sind auch kürzere Intervalle in der Erfassung von Messdaten nutzbar und es gibt ein Reporting.

Das stetige Wachstum der Anzahl der Services bei unseren Kunden und die unseren Augen immense Wichtigkeit eines guten Monitorings hat uns dazu bewegt, den nächsten Schritt zu gehen und eine Partnerschaft mit tribe29, dem Unternehmen hinter checkmk einzugehen. Somit bieten wir einen professionellen Support mit aktuell drei versierten Kollegen für das Monitoring Tool an. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und stellen die Lösung als Managed Service zur Verfügung. Dies bedeutet, dass unser Kunde sein Monitoring aus unserem Rechenzentrum in Deutschland bezieht.

Wozu eigentlich Monitoring?

Mit einem Monitoring Tool wollen wir mit unseren Kunden erreichen, dass Probleme über ausgelastete Server, vollgelaufene Festplatten, bis hin zu nicht verfügbaren wichtigen Netzwerkdiensten frühzeitig erkannt und behoben werden, im Idealfall schon vor dem Eintreten von Auswirkungen. Am Ende erhöht ein gutes Monitoring die Betriebssicherheit. Dazu gehört aber auch der Prozess des Event Driven Monitoring. Die Ursache von Vorfällen, die nicht in der Überwachung aufgeschlagen sind, müssen zur Verbesserung der Qualität des Monitorings mit aufgenommen werden, damit sie eher erkannt werden.

Abb. 2: Screenshot checkmk

Was wird überwacht?

Denkbar ist in der Überwachung eigentlich alles, was per IP oder als Agent ansprechbar ist. Meist fängt man aber erst einmal mit den wichtigsten Diensten an und erweitert das Monitoringkonzept sukzessive um weitere Services. Im Endausbau ist dann das Überwachen der kompletten IT-Infrastruktur über Arbeitsplätze bis hin zu Druckern und regelmäßig laufenden CronJobs denkbar. Wir beraten und unterstützen unsere Kunden bei der Einführung und bei der Erstellung des richtigen Konzeptes.

Meldemaßnahmen

Der wichtigste Aspekt der Meldemaßnahmen ist es, dass wirklich nur die relevanten und wichtigen Informationen gemeldet werden. Manchmal erübrigen sich Probleme von selbst (z. B. bei einem Switchport, der aufgrund eines Rebootes offline und dann wieder online geht). Über Prioritäten und Meldepläne können unterschiedliche Wege zur Alarmierung verwendet werden. In unserer MSP-Umgebung sammeln wir die Meldungen im Jira Service Desk ein und stellen sie dem Kunden entsprechend dar.

Alarm! – Und dann?

Aktuell wird noch händisch eingegriffen, zukünftig wollen wir hier dem Kunden Automatismen zur Verfügung stellen, die ein manuelles Eingreifen unnötig macht. Ein gutes Beispiel dazu wäre, wenn die Festplatte eines Arbeitsplatzes vollläuft, automatisch die temporären Dateien zu löschen. Hilft das nicht, wird weiter eskaliert. Im Umfeld von virtuellen Servern wäre die automatische Vergrößerung der virtuellen Festplatte machbar.

Wenn Sie Fragen dazu haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Über den Autor:

Sebastian Scheuring

Sebastian Scheuring

Sebastian Scheuring war der erste feste Technikmitarbeiter, als die bitbone AG 2001 gegründet wurde. Er wurde schnell mit der technischen Leitung betraut und ist seit 2004 Mitglied im Vorstand. Drei Jahre später umfasste seine Verantwortung als Vorstand nicht mehr nur den technischen Bereich, dennoch hat er den Fokus in die Technik nie verloren. Sein Herz schlägt besonders für die IT-Security, als auch für die Linux Infrastruktur Technologien.


Noch Fragen?

Wir helfen Ihnen gerne zu allen Fragen rund um dieses Thema weiter:

*
*
*

Kontaktieren Sie mich bitte

Sofern ich personenbezogene Daten angegeben habe, bin ich damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten von der bitbone AG zum angegebenen Zweck gespeichert und genutzt werden, um mit mir per Telefon oder E-Mail in Kontakt zu treten.

← zurück